Saarbrücken (dpa/lrs) - Ein im März wegen islamistischer Drohvideos im Internet verurteilter Mann ist aus dem Saarland in seine afrikanische Heimat abgeschoben worden. Eine Sprecherin des Innenministeriums in Saarbrücken bestätigte am Donnerstagabend der dpa Informationen der «Bild»-Zeitung. Der damals 18-Jährige war im März zu einer Jugendstrafe von einem Jahr und vier Monaten verurteilt worden. Das Amtsgericht Saarbrücken sah es als erwiesen an, dass der junge Mann aus dem saarländischen Neunkirchen mit der Androhung von Anschlägen den öffentlichen Frieden gestört hat.